Ein Post zur Eröffnung der Spargelsaison in einem beliebten Restaurant in Bayern löste auf den sozialen Medien eine lebhafte Diskussion aus, als bekannt wurde, dass die ersten servierten Gerichte nicht aus Deutschland, sondern aus Griechenland stammen.
Der Vorfall betrifft das Bräustüberl Tegernsee, ein bekanntes Wirtshaus am Ufer des Tegernsees. Über einen Facebook-Beitrag informierte das Restaurant, dass es „die ersten Spargelgerichte“ des Wochenendes anbietet, machte jedoch deutlich, dass es sich um ein Importprodukt aus Griechenland handelt, da die deutsche Produktion noch nicht begonnen hat.
Dieser Hinweis rief Reaktionen einiger Nutzer hervor, die argumentierten, dass ein Restaurant, das regionale und saisonale Küche betont, warten sollte, bis die ersten deutschen Spargel auf dem Markt verfügbar sind. In den anschließenden Kommentaren fehlten auch ironische Bemerkungen nicht, wie etwa: „Wird dann auch Bier aus Griechenland serviert?“ oder „Spargel Anfang März? Muss das sein?“

Es gab jedoch auch Nutzer, die das Restaurant und seinen Besitzer verteidigten und darauf hinwiesen, dass jeder, der in dieser Zeit keinen Spargel essen möchte, einfach ein anderes Gericht aus der Speisekarte wählen kann. „Wenn du jetzt keinen Spargel willst, bestell Schweinshaxe“, kommentierte einer von ihnen.
In Deutschland gilt Spargel fast als Nationalgericht, und die Erntezeit beginnt normalerweise im April. Deshalb wird der Konsum importierter Spargel vor Beginn der heimischen Saison häufig öffentlich diskutiert.
Quelle: Abendzeitung München



















